Schmerztherapie                 URLAUB BIS ZUM 02.JUNI 2018

Unser Fokus liegt auf der Schmerztherapie und Verbesserung der Funktion. Viele unserer Patienten haben Rücken- oder Kopfschmerzen. Auf der Basis unserer Erfahrungen haben wir im Laufe der Jahre ein effektives Therapiekonzept entwickelt, die Kramer Methode - FIMOT

Funktionelle Integration Manueller und Osteotherapeutischer Techniken

Diagnose

Die Diagnose wird auf verschiedenen Ebenen durchgeführt. Ein wichtiger Bereich ist bei jedem Therapieschritt der Tests und Retest. Dabei wird eine Struktur getestet, therapiert und noch einmal getestet, bis die Beschwerden beseitigt sind. Wir nutzen Schmerzprovokationen, Funktionstests und Tests für die Muskelkraft. Unsere Erfahrung zeigt, dass Schmerzen immer auch mit der Wirbelsäule in Verbindung stehen. Deshalb behandeln wir zuerst die Wirbelsäule und nach Befund die Strukturen der beteiligten Gelenke.


Therapie

Wir arbeiten mit Manueller Therapie und Techniken der Osteotherapie. So mobilisieren wir behutsam die segmentalen Einschränkungen der Wirbelsegmente und Rippenwirbelgelenke. Um die Strukturen des Patienten genau einstellen zu können, behandelt Uwe Kramer häufig mit Lukas Kramer oder einer dritten Therapeutin. Das ermöglicht ein weiches Mobilisieren. Nach Bedarf folgen anschließend die Gelenke, wie Hand- und Finger oder Fuß, aber auch Knie, Ellbogen oder Schulter. Patienten, die zum ersten Mal bei uns sind, behandeln wir in der Regel 4 Mal, andere benötigen häufig nur 2 Behandlungen. 


Beratung & Stabilisation

Manchmal ist eine eingehende Beratung zur Haltung oder zum Verhalten im Arbeitsprozess notwendig. Das hilft Rezidive zu vermeiden. Wir besprechen auch, welche Aktivitäten oder Sportarten belastend sein könnten. Bei einigen Patienten muss nach der Therapie eine Stabilisation vermittelt werden. Auch das hilft langfristig Rezidive zu vermeiden. Die Stabilisation kann bei der Arbeit und im Alltag durchgeführt werden, denn sie dauert nur wenige Sekunden. Sie muss allerdings häufig am Tag durchgeführt werden.


Spaziergang nach der Therapie

Nach der Therapie sollten die Patienten einen Spaziergang machen, um die Mobilisation der Behandlung zu unterstützen. Zwei schöne Wege sind unter »Spaziergang« beschrieben. 


Uwe Kramer

Ruth Kramer

Lukas Kramer

Suchada Kramer

Ute Warnke


Unsere Kernkompetenzen

Wir therapieren über die Gesamtstatik und nehmen die Diagnostik sehr ernst. Deshalb arbeiten wir nicht symptomatisch oder nach Krankheitsbildern. Unsere Kernkompetenzen liegen in der Behandlung von:

  • Rückenschmerz, auch mit ausstrahlender Symptomatik in das Bein oder in den Arm
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Tinnitus, Schwindel, Kiefergelenksstörungen - CMD
  • Schmerzen im Unterbauch, Menstruation, Blase oder Magen Bereich
  • Schmerzen in Gelenken

Praxis & wissenschaftliche Arbeit

Schmerzen im Fuß & funktionelle Probleme

Um einen Wirksamkeitsnachweis unserer Arbeit zu erbringen, wollten wir die Ergebnisse unserer Therapie evaluieren und bewerten. Dafür haben wir im Rahmen eines Master Studiums (M.A. Sport & Lebensstil, Universität Oldenburg) eine randomisierte, kontrollierte Studie über vier Jahre mit dem MVZ des Klinikum Osnabrück durchgeführt. Mit dem Thema Plantarfasziitis (Fersensporn) konnten wir die Wirksamkeit der Therapien nachweisen und einen Zusammenhang von Beschwerden des Fußes und Einschränkungen des Rückens aufzeigen. Häufig sind Fußschmerzen mit langanhaltenden Schmerzen im Rücken verbunden.

Rückenschmerz

Rückenschmerz ist eine der häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit. In einer Umfrage 2016 gaben 83% der Erwachsenen Rückenschmerz an (statista 2017). Davon haben 10% täglich Schmerzen, 17% wöchentlich und  20% mehrfach im Jahr. Fragt man nach den Ursachen, gehen die Meinungen auseinander. Nur ein relativ geringer Anteil von Rückenschmerzen wird durch Bandscheibenvorfälle verursacht. Durch bildgebende Verfahren wie MRT oder CT können heute alle Abweichungen dargestellt werden. Manche Menschen haben Vorfälle schon viele Jahre, ohne es zu bemerken. Es gilt also, den  Befund altersgerecht zu interpretieren und die Ursachen zu erkennen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass Patienten unter Überlastungen leiden oder Verletzungen hatten. Diese führen oft erst nach einigen Tagen zu den Symptomen, sodass nicht immer ein Zusammenhang hergestellt werden kann. Wir fragen in jeder Behandlung noch einmal nach. Dann kommen auch Erinnerungen an Unfälle, die schon viele Jahre zurück liegen.

Kopfschmerz

Fast jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens an Kopfschmerzen. Bei 54 Millionen Menschen, das sind 70% der Bevölkerung, tritt Kopfschmerz anfallartig oder chronisch auf (statista 2017). Die internationale Kopfschmerz Society unterteilt nach Erscheinung, Art und Häufigkeit (miomedi 2017). Dabei sind 54% Spannungskopfschmerz, 38% Migräne und 8 % sonstiger Kopfschmerz. 

Wir arbeiten bei Kopfschmerz mit genauer Anamnese, das heißt wir hinterfragen voran gegangene Verletzungen, auch lange zurück liegende. Die Behandlung erfolgt nicht auf den Kopf reduziert, sondern in Bezug auf die Gesamtstatik des Körpers. Dabei werden auch Belastungen und mögliche Fehlbelastungen bei der Arbeit berücksichtigt und beseitigt.