kraniosakrale therapie

Die Kraniosakrale Therapie ist eine manuelle Behandlungsmethode, fest verankert in der Osteopathie. Mit den Händen werden Einschränkungen am Körper aufgespürt und mit sanftem Druck und weichen Techniken gelöst.

Das Lösen der Restriktionen reduziert Schmerzen und verbessert die Motorik, vegetative Funktionen sowie die Selbstregulation und Selbstwahrnehmung.  

Die Behandlungen werden bei Funktionsstörungen eingesetzt. Sie beginnen an den Füßen und Beinen, über den Bereich des Beckens und Kreuzbeins - Sakrum - über die gesamte Wirbelsäule bis zum Kopf - Cranium. Funktionelle Abweichungen in diesen Bereichen können auch Auswirkungen auf das Kiefergelenk haben. Bei Kiefergelenksstörungen - Craniomandibulären Dysfunktionen - CMD - kann das in die Therapie einbezogen werden. 

Fortbildung

Grundtechniken zur Untersuchung und Behandlung

  • Anatomie und Physiologie
  • Biomechanik mit orthopädischen Grundlagen der Wirbelsäule und des Kranium
  • Faszientechniken zur Entspannung der Transversalen Diaphragmen
  • Lösungstechniken ossärer und membranöser Restriktionen
  • Kiefergelenkstechniken
  • 10-Punkte Protokoll nach Upledger - standardisierte Untersuchung und Behandlung
  • Palpation und Mobilisation Kranium
  • Entwicklung der palpatorischen Fähigkeiten

Fortgeschrittene Untersuchung- und Behandlungstechniken

  • Erweitertes 10-Punkte Protokoll
  • Kranium
    • Sphenoid
    • Gesichtsschädel
    • Kiefergelenk
  • Mundarbeit
    • harter Gaumen
    • Zähne
    • Kaumuskulatur
  • Techniken zur Ganzkörperbefundung

Die manuelle Arbeit der Kraniosakralen Therapie verbessert die sensorischen, besonders die palpatorischen Fähigkeiten als Therapeut.